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Nordrhein-Westfalen-Tag 2012

Ein Team feilt am Feinschliff

Helfer gesucht und gefunden: Günter Weigel (links) im Gespräch mit Christian Fasselt (Sozialamt Kreis Lippe), der sich als lebender Info-Point bewirbt. Neben Weigel: Seine Kollegen Birgit Dabbert und Hans Müller-Hisje. Foto: Hostert

Mit dem NRW-Tag und dem Straßentheaterfest kommen Pfingsten zwei Großereignisse gleichzeitig auf Detmold und Lippe zu. Die Vorbereitungen laufen auch Hochtouren. Ein Besuch im Lagezentrum.

 

Detmold. In dem überfüllten Büro in der fünften Kreishausetage sieht es nicht nur nach Arbeit aus, dort wird auch gearbeitet. Meterweise stehen Akten herum, überall hängen Pläne, die Tische sind voll mit Bildschirmen. Organisationschef Günter Weigel ist stolz auf seine Mitarbeiterinnen (es sind außer Hans Müller-Hisje ausschließlich Frauen), die nicht auf die Uhr schauten und auch am Samstag arbeiteten. 

 

Seit Jahresanfang nun feilt das elfköpfige Team der Wirtschaftsförderung intensiv an dem "großen Wochenende", allmählich rückt es näher. Hier werden die vom Kreis ausgerichteten NRW-Tage organisiert, das parallel stattfindende Straßentheaterfest managt das Detmolder Kulturteam. Kreis und Stadt haben die Wirtschaftsförderung mit der "Gesamtdurchführung beider Veranstaltungen" beauftragt, wie es so schön heißt.


Es klingeln ununterbrochen die Telefone. Aussteller rufen an, Gastronomen, das Europabüro, Kollegen aus den Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Die Bildschirme melden permanent Maileingänge. Leute kommen rein und gehen wieder raus, bringen Akten und nehmen welche mit. Der Raum ist erfüllt von Sätzen wie "schick' einfach eine Rundmail" oder "ich kläre das". Immer wieder rufen Wirte an und fragen nach Strom- oder Wasseranschluss, ob die Zelte denn auf die Fläche passten, wie teuer dieses oder jenes sei.

 

0rganisation läuft seit Jahresbeginn

 

Die Aufgaben für Weigels Mitarbeiterinnen sind gut verteilt, es geht um die Planung der Kulturmeile, die Finanzen, den Web-Auftritt, die Gesamtinfrastruktur... Außer dem Wetter (worauf Weigel keinen Einfluss hat) gibt es nur noch wenige Unwägbarkeiten, regelmäßig trift sich eine Runde aus Verantwortlichen von Kreis, Stadt und Polizei. Es werden noch freiwillige Helfer gesucht, die etwa als Parkplatzeinweiser mitmachen. Viele Mitarbeiter von Stadt und Kreis sind im Einsatz, aber es sind noch nicht genug. Hinweisschilder und Baken für die Verkehrsführung sind aufzubauen. Das Veranstaltungsheft muss fertiggestellt werden, dafür sind Details zu klären. Das Programm wird Ende dieser Woche ofiziell bekanntgeben, die Namen Thomas Godoj und Marlon Roudette sind unterdessen durchgesickert.

 

Ein Fragezeichen malt Weigel dann doch: "Detmold wird gesperrt sein, die Leute werden das wohl nicht so toll finden. Es wird alles zähflüssig vorangehen, aber das ist so." Er hoffe, dass die Freude über das Programm, auf tolle Taqe in Detmold überwiegen werde. Und: Es würden in der Stadt immerhin drei Millionen Euro umgesetzt. Das Geld bleibe in

den Gaststätten, bei den Taxifahrern, Zeltverleihern, Busgesellschaften und so weiter. Weigel hofft auf folgende
Radiodurchsage: "Verkehrsteilnehmer auf der Durchreise werden gebeten, Detmold weiträumig zu umfahren". Dann sei alles gut.

 

Die Feste in Zahlen

  • 1a Wetter
  • 4 Tourist-Infos
  • 7 Bühnen
  • 10 0rte für Straßentheater
  • 11 Fluchtwege
  • 50 Sanitäter
  • 80 lebende Info-Points
  • 100 Busse
  • 150 Verkehrsordner
  • 223 Toiletten
  • 500 Stromanschlüsse
  • 1600 Verkehrschilder
  • 4011 qm Zeltfläche
  • 10000 Parkplätze
  • 300000 erwartete Besucher

Quelle: Lippische Landes-Zeitung