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Vom Krieger zum Greis

Christian Schürmann gestaltet Pfahlgötzen für die Hermanntage

Aufgestellt:Christian Schürmann und Cornelia Müller-Hisje haben sich im Archäologischen Freilichtmuseum unter die Pfahlgötter gemischt. Foto: Prignitz

Oerlinghausen. Lebendig sind die drei schwergewichtige Herren nicht, aber von beeindruckender Statur. Christian Schürmann, Mitarbeiter im Archäologischen Freilichtmuseum, hat "Holzidole" mit der Axt in Eichenholz gehauen. Sie werden bei den "HerrmannTagen" Neugierige anlocken.

 

Cornelia Müller-Hisje, Doris Sojka und Brigitte Schultes wollen bei dem Fest am Herrmann Walküren und Schicksalsgöttinnen verkörpern. Dabei sein wird auch "Seher" Matthias Schultes. Entsprechend ansprechend soll der Stand in Detmold gestaltet werden. "Vom Hauptzollamt Hannover haben wir schon Waldohreulen, Mäusebussarde und Wolfsfelle geholt", erzählt Hans Müller-Hisje. Dann führte der Weg des Ehepaares nach Oerlinghausen. "Wir wollen einen heiligen Hain gestalten", erläutert Cornelia Müller-Hisje. "Da gehören Pfahlgötzen unbedingt dazu." Diese Pfahlgötter werden auch als Idole bezeichnet. Die mehr oder minder grob geschnitzten Holzfiguren sollen germanische Gottheiten verkörpern.

 

Zwei solcher Holzidole stehen bereits im Archäologischen Freilichtmuseum. Sie auszugraben sei aufwändiger gewesen, als neue zu schnitzen, sagt Christian Schürmann. Einen guten halben Tag hat er für jede Figur gebraucht. Herausgekommen sind die Gesichter eines Jungen, noch unsicheren und eines erfahrenen Kriegers sowie das eines Greises. "Das Nachdenken über das Altern ist eine wichtige Sache", meint Schürmann. "Auf diese Weise kann man es vermitteln."


Die drei von Christian Schürmann gefertigten Pfahlgötzen können am Stand von Cornelia Müller-Hisje bei den ,,HermannTagen" am Pfingstsonntag in der Zeltvon 11 bis 19 Uhr bewundert werden. Danach sollen sie einen Platz im Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen bekommen.

 

Quelle: Lippische Landes-Zeitung

"Miraculum fabulae" auf der Titelseite

 

... Mittendrin steht ein Vertreter des lippischen Adels. "Guten Tag, ich bin Bernhard II. zur Lippe", spricht er die Besucher an. Einige eilen weiter, andere lassen sich auf die historische Figur ein und erfahren im Gespräch mehr über lippische Geschichte. Bernhard II. ist nur ein Vertreter. Denn die Mitglieder des Ensembles "Miraculum fabulae" mimen auch Fürstin Pauline und Menschen aus der Mittelsteinzeit. ...

 

Textauszug aus der Lippischen Landes-Zeitung:

Edler Herr Bernhard II. zur Lippe mit Gattin und Füstin Pauline im Gespräch mit Landrat Friedel Heuwinkel