admin 27. März 2009
Der Gang nach Canossa ist ein historisches Ereignis, das als Redewendung bis in die Gegenwart Bedeutung hat. Was waren die Hintergründe für diese Tat des deutschen Königs Heinrich IV? In welchem Licht sind sie zu sehen? Angeregt durch das Buch “Guten Abend Herr Fernau” von Joachim Fernau zeigte sich mir dieser Gang der Schmach plötzlich von einer ganz anderen Seite. Denken Sie mit mir darüber nach. Begleitet wird der Vortrag von Bildern aus der Paderborner Ausstellung.
admin 26. März 2009
Es begann mit einem Benefizessen der lutherischen Kirchengemeinde in Detmold, das als Motto Katharina von Bora hatte. Hier musste ich mich das erste Mal intensiv mit der Frau Martin Luthers beschäftigen. Beeinflusst von dem Buch “Die Lutherin” von Eva Zeller, habe ich mir dann bei Besuchen in Katharinas Heimat mein eigenes Bild vom Leben dieser Frau gemacht. Ihr, der Arbeit Luthers gewidmetes Leben, hat das Bild des evangelischen Pfarrhauses bis in die Gegenwart geprägt. Doch auch hier war es wie so oft bei Frauen großer Männer, dass ihr Eigenleben in Vergessenheit geriet. Dem soll mit diesem Vortrag abgeholfen werden.
admin 26. März 2009
Nicht nur die politische Figur der Fürstin Pauline soll in diesem Vortrag dargestellt werden. Wichtig ist mir auch die Frau und Mutter, die in der Diskussion zu oft vergessen, von der schwierigen politischen Lage der damaligen Zeit überdeckt wird.
admin 26. März 2009
Die Varusschlacht darf nicht isoliert als besonderes Geschehen herausgehoben werden. Vielmehr ist sie Folge und gleichzeitig Auslöser eines insgesamt 30 Jahre dauernden Konfliktes zwischen dem römischen Weltreich und einer Gruppe germanischer Stämme, die rechts des Rheins bis zur Elbe lebten. Es ist die Absicht dieser Präsentation, dem Zuhörer eine Vorstellung von der politischen Situation bis zur Varusschlacht zu geben und die Kontrahenten zu porträtieren. Die Schlacht wird kritisch angesprochen. Ihre Folgen bis zum vorläufigen Ende des Konfliktes beleuchtet.
admin 26. März 2009
Bernhard der II. - eine der schillernsten Gestalten des Hochmittelalters. Das Buch beschäftigt sich hauptsächlich mit Kindheit, Jugend und Ritterzeit des Edlen Herrn Bernhard II. zur Lippe. Aus seinem Leben als Gefolgsmann Heinrichs des Löwen werden die Höhepunkte dargestellt. Nur wenig ist überliefert, fast nichts dokumentiert. Das Leben dieses Ritters liegt im Nebel der Vermutungen. Eine schöne Gelegenheit, sein Leben aus Sicht seiner Frau und als Selbstdarstellung zu beschreiben.
Die spätere Mönchs- und Bischofszeit werden angerissen, sollen aber Gegenstand eines späteren Buches werden. Das Thema ist zu komplex, als dass es bereits in dieser ersten Niederschrift, die den Leser zunächst in eine fremde Zeit mitnehmen und ein anderes Zeitgefühl vermitteln soll, ausgelebt werden könnte. Insbesondere die sehr verwickelte Politik dieser späten Jahre muss detailliert dargestellt werden, um die Handlungen der Akteure verstehen zu können.