Auftritte

Im Märchenland Lippe - Hermanntag 2011

admin 1. Juli 2011

mirabulum fabulae am Hermanntag 2011Im märchenhaften Lippe luden miraculum fabulae zum Verweilen, Zuhören und Staunen ein. Der Nöck aus dem Silberbachtal wäre zum Kinderschreck geworden, hätten ihm nicht zwei bezaubernde Elfen zur Seite gestanden. Sie erweckten Vertrauen bei Groß und Klein und verlockten sie, sich im Silberbachtal am Flussbett niederzulassen und den Geschichten des uralten Steines zuzuhören. Er erzählte von der schönen Lilofee und dem wilden Wassermann. Berichtete von den Elfen und dem einsamen Nöck, die doch immer nur auf der Suche sind nach einem liebenden Herzen, das ihnen zu einer unsterblichen Seele verhelfen kann. Er kannte die Geschichte vom lippischen Silberbachtal und von der Habgier der Menschen, die zwei liebende Herzen auseinander rissen. So eingewoben in das Rauschen des Wassers und die Stimme des Steines wurden selbst wilde Knaben ruhig und kleine blonde Irrwische blickten fasziniert auf den wilden Nöck, der plötzlich gar nicht mehr so furchtbar war.

Hermanntage/Heimattage 2010

admin 15. Mai 2010

Pressefoto 2010 für die Hermanntage/Heimattage2010 für die Hermanntage/Heimattage
Im Rahmen des 175. Geburtstages des Lippischen Landesmuseums zeigt die Gruppe in diesem Jahr unter dem Motto “Zeitsprünge” drei Stationen der lippischen Geschichte: die Mittelsteinzeit, aus der bedeutende Siedlungsfunde an den Rethlager Quellen in der Dörenschlucht gemacht wurden. Bernhard II. zur Lippe, den faszinierenden Begründer des Landes Lippe und Fürstin Pauline, die emanzipierte Regentin des Landes von 1802 bis 1820. In jeweils eigenen Zelten und mit eigenen Aktionen berichten sie aus ihrer Zeit und möchten den Besuchern einen Eindruck von der Besonderheit lippischer Geschichte geben.

Kunstmarkt Detmold 2009

admin 19. September 2009

kunstmarkt-2009Auch beim Kunstmarkt im Detmolder Schlosspark waren zumindest zwei Darsteller von Miraculum fabulae vertreten. Dieses Mal aber in mittelalterlilcher Gewandung beim Stand “Futtern wie bei Luthern”. Auch hier waren die Besucher vom Angebot und dessen Darbietung begeistert.

Krumme Kulturnacht

admin 19. September 2009

Miraculum fabulae waren wieder unterwegs - in Detmold bei der “Krummen Kulturnacht 2009″. Überall nur Italiener, so als hätten die Römer die Schlacht gewonnen. Nur bei “Frieda’s Schwarzarbeit” war eine germanische Taverne eingerichtet und dort trieben sich die Walküren und der Seher Fafnir herum. Die Bandbreite der Publikumsreaktionen reichte von Entsetzten (wurden mit einem Gläschen Met aber wiederbelebt) bis zur absoluter Begeisterung. Der Blitzfaktor war sehr hoch!

Walküren und Seher bei den Hermanntagen 2009 in Detmold

admin 4. Juni 2009

Im Rahmen der Veranstaltungen zu “2000 Jahre Varusschlacht” wird in Detmold das Thema “Mythos” dargestellt. Aus diesem Grund hatte sich meine Freundesgruppe entschieden, als Walküren und Seher bei den Hermanntagen aufzutreten, um dem Begriff “Mythos” ein Gesicht zu geben.
Es ist wenig bekannt über den Glauben der Germanen zur Zeit des Arminius, deshalb haben wir Anleihen in der “Edda” gemacht und sind als die Nornen Urd, Verdandi und Skuld, von denen die beiden letzten oft auch als Walküren bezeichnet werden und als der Seher Fafnir, der in seinem späteren Leben zum Drachen mutiert, bei den Hermanntagen erschienen. Das uns zur Verfügung gestellte Zelt wurde in einen “Heiligen Hain” verwandelt und die Besucher zu einer Zeitreise in die Vergangenheit eingeladen. Unsere “ältere Schwester” Edda versetzte - ganz in Schwarz - die Männer in Angst und Schrecken.
Wir hätten nie erwartet, dass wir einen so großen Zulauf erzielen und die Menschen wirklich begeistern, ja faszinieren würden.

Das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen hatte speziell für diese Veranstaltung Holzidole geschnitzt, die das Leben eines Mannes darstellten. Beginnend mit dem noch unsicheren Jüngling, über den gestandenen Krieger in der Blüte seines Lebens, bis zum gebeugten, erfahrenen Greis am Ende der Lebensbahn. Solche Idole werden den Germanen zugeschrieben, jedoch ist ungewiss, welche Bedeutung sie hatten.
Im Zelt, dem Heiligen Hain, zeigten wir Wolfsfelle, eine Schneeeule, einen Mäusebussard und eine Waldohreule, die uns vom Hauptzollamt Hannvover freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden. Sie trugen wesentlich zur unvergleichlichen Atmosphäre des Raumes bei.

Auftritte - “miraculum fabulae”

admin 23. März 2009

Mit Freundinnen und Freunden bilde ich eine verrückte Gruppe, die bei thematischen Veranstaltungen als Akteure mitwirken. So auch bei den Hermanntagen 2008 und erneut

 

Pfingsten 2009 (Pressetext)

Walküren und Seher an der Teutoburg

Eine Esche weiß ich, den hohen Baum netzt weißer Nebel;
Davon kommt der Tau, der in die Täler fällt.
Immergrün steht er über der Quelle.

Davon kommen Frauen, vielwissende, drei dort unterm Wipfel.
Sie legten Lose, das Leben bestimmten sie den Menschenkindern,
der Männer Schicksal.

 

Begleitet von Raben und Wölfen schreiten die drei Walküren über das Schlachtfeld. Aus der Masse der Verstorbenen wählen sie die ehrenvoll Gefallenen, die sie nach Walhall, dem Sitz der Götter begleiten werden. Die nicht auserwählten werden von den Wölfen und Raben zerrissen. Die Totendämoninnen schneiden Stäbe aus heiligen Bäumen und werfen die Lose über das Schicksal der Krieger. Im heiligen Hain, umgeben von Eiben, Eichen und Haselsträuchern versuchen Seher und weise Frauen die Lose zu deuten, doch bestimmen können sie ein Schicksal nicht. Sie sind nur das Sprachrohr der Götter, ihre Helfer auf Erden. Göttervater Wotan/Odin kann die Lose jederzeit verwerfen und das Schicksal neu bestimmen