D wie Detmold oder Denkmal

admin 26. März 2009

www.stadt-detmold.de kann ich da nur sagen.

Hier kann man richtig gut leben. Eine Stadt, um Kinder groß zu ziehen, liebe Freunde zu finden, Kultur zu genießen, in unmittelbaren Nähe unheimlich viel Natur und  Sehenswürdigkeiten zu haben - eine Gegend, in der andere Urlaub machen. Natürlich ist es hier einen Hauch provinziell, aber nicht verstaubt! Und wer dann unbedingt eine größere Stadt braucht (vielleicht zum Einkaufen) kann nach Bielefeld, Paderborn, Minden, Herford, Kasssel, Hannover fahren. Auch Köln und Hamburg sind nicht aus der Welt. Doch bei allem großstädtischen Flair dieser Städte geht doch nichts über das gemütlich Detmold. Wie hieß es so schön in einer Reportage des WDR über Detmold (”Drei Tage in Detmold”):  ”Eine Stadt, in der man einen Onkel haben könnte, den man unbedingt mal wieder besuchen sollte.”

Mein Sohn meinte irgendwann, “Denkmal” würde doch wohl bedeuten, dass man an etwas denken soll. So habe ich es mit dem Hermannsdenkmal auch immer gehalten und mir nie ernsthafte Gedanken über den Ort der Schlacht gemacht. Eigentlich war ich ganz froh, als es irgendwann hieß, sie sei in Kalkriese gewesen. Nachdem ich mich aber in den letzten Monaten durch die Literatur gelesen, diskutiert, Filme geschaut, Berichte gehört, Orte abgefahren habe, sehe ich die Dinge doch mit anderen Augen. Sobald man beginnt, über das Gelesene, Gehörte und Geschaute zu reflektieren, drängen sich die Tatsachen auf und die Vermutungen werden bestätigt. Das ändert nichts an der Tatsache, dass ein Denkmal dazu da ist, mal drüber nachzudenken. (Auch wenn ich inzwischen glaube, dass der Platz gar nicht so falsch gewählt ist….)

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