admin 30. März 2009
Anno 1697 begibt sich Zar Peter der Große auf die sog. “Große Gesandtschaft” nach Europa, wo er die neuesten Ergebnisse aus Forschung und Technik kennen lernen will. Er verpflichtet Wissenschaftler und Handwerker, die ihm beim Aufbau des “Neuen Russland” helfen sollen. Er beginnt seine Erkundungen in Amsterdam, wo er u.a. als Zimmermann unter fremdem Namen beim Bau eines Schiffes mitarbeitet. Hier lernt er die Wirtin des Gasthauses, in dem er wohnt, Katharina van de Wouver, näher kennen. Nach anfänglichem Zögern unterstützt sie ihn bei seinen Erkundungen. Nicht nur ihm, auch ihr eröffnen sich neue Welten. Seine Wissbegier zieht sie in seinen Bann. Schließlich wird sie seine Geliebte. Doch schon nach wenigen Monaten endet die Liebschaft, weil der Zar nach England weiterreist. Für Katharina war es die Liebe ihres Lebens.
admin 30. März 2009
Um 1830 lebt in Detmold die noch junge Französin Marianne Billerbeck. Sie ist die Witwe eines hessischen Söldners. Mehr schlecht als recht verdient sie ihren Unterhalt als Näherin, bis sie eines Tages den Auftrag erhält, für die Frau des Prinzen zu arbeiten. Ihre Vorbehalte werden von dem lippischen Kanzler Karl von Krumwiede zerstreut, der sie in allen Belangen berät und unterstützt. Schnell entwickelt sich eine Vertrautheit zwischen beiden, die den Bürgern der Kleinstadt Anlass zur Beunruhigung gibt. Als auch der Bruder der Prinzessin ihr Avancen macht, muss Marianne eine Entscheidung treffen. Dabei ist sie hin und her gerissen zwischen ihren Gefühlen und den Rücksichtnahmen, die das Leben in der kleinen Stadt von ihr fordern. Vorsichtig und geduldig leitet Karl von Krumwiede ihre Wege, obwohl auch er nicht ohne Blessuren davon kommt. Turbulente Erlebnisse führen beide immer näher zu einander und in eine schwierige Zukunft, die sich unerwartet positiv entwickelt.
admin 27. März 2009
Der Gang nach Canossa ist ein historisches Ereignis, das als Redewendung bis in die Gegenwart Bedeutung hat. Was waren die Hintergründe für diese Tat des deutschen Königs Heinrich IV? In welchem Licht sind sie zu sehen? Angeregt durch das Buch “Guten Abend Herr Fernau” von Joachim Fernau zeigte sich mir dieser Gang der Schmach plötzlich von einer ganz anderen Seite. Denken Sie mit mir darüber nach. Begleitet wird der Vortrag von Bildern aus der Paderborner Ausstellung.
admin 26. März 2009
Es begann mit einem Benefizessen der lutherischen Kirchengemeinde in Detmold, das als Motto Katharina von Bora hatte. Hier musste ich mich das erste Mal intensiv mit der Frau Martin Luthers beschäftigen. Beeinflusst von dem Buch “Die Lutherin” von Eva Zeller, habe ich mir dann bei Besuchen in Katharinas Heimat mein eigenes Bild vom Leben dieser Frau gemacht. Ihr, der Arbeit Luthers gewidmetes Leben, hat das Bild des evangelischen Pfarrhauses bis in die Gegenwart geprägt. Doch auch hier war es wie so oft bei Frauen großer Männer, dass ihr Eigenleben in Vergessenheit geriet. Dem soll mit diesem Vortrag abgeholfen werden.
admin 26. März 2009
Nicht nur die politische Figur der Fürstin Pauline soll in diesem Vortrag dargestellt werden. Wichtig ist mir auch die Frau und Mutter, die in der Diskussion zu oft vergessen, von der schwierigen politischen Lage der damaligen Zeit überdeckt wird.
admin 26. März 2009
Die Varusschlacht darf nicht isoliert als besonderes Geschehen herausgehoben werden. Vielmehr ist sie Folge und gleichzeitig Auslöser eines insgesamt 30 Jahre dauernden Konfliktes zwischen dem römischen Weltreich und einer Gruppe germanischer Stämme, die rechts des Rheins bis zur Elbe lebten. Es ist die Absicht dieser Präsentation, dem Zuhörer eine Vorstellung von der politischen Situation bis zur Varusschlacht zu geben und die Kontrahenten zu porträtieren. Die Schlacht wird kritisch angesprochen. Ihre Folgen bis zum vorläufigen Ende des Konfliktes beleuchtet.